TBA stellt sich vor.

Heute tippe ich die ersten Zeilen und stelle mich Ihnen vor. 

Theblondeagent ist eine Hommage an alle Makler mit Herz, die ihre Berufung aus Leidenschaft ausüben. Die jeden Tag alles geben, um Menschen dabei zu begleiten, ihr Traumzuhause zu finden. Die abwarten, bis sie wirklich dieses Funkeln entdecken können. Im menschlichen Auge. Die das Wohl des Kunden ihrem eigenen vorziehen. Die begleiten, als würden sie einem guten Freund beistehen. Denn das ist es in Wirklichkeit. Druck abfangen, beistehen, Mut machen, Händchen halten, das richtige Netzwerk aktivieren, sodass ein Verkauf/Kauf flowt. Das Wissen und die Routine parat haben, die die Leichtigkeit birgt. Probleme lösen können, Transparenz und Aufklärung garantieren und den Kunden, die man übrigens Menschen nennt, zu einem wunderschönen, entspannten Start in einen neuen Lebensabschnitt zu verhelfen. 

Ich war blond, mutig und ziemlich erfolgreich in einem großen Immobilienunternehmen und hatte fast jeden Tag mit heftigen Panikattacken zu kämpfen. Denn einiges der vielen Vorurteile eines Maklerdaseins stimmt leider. Das musste ich schmerzlich herausfinden. Ich war in einem toxischen Arbeitsumfeld gefangen. Dass dies jedoch für viele Makler die Realität ist, darüber wollte keiner sprechen. Wo große Summen fließen, entstehen zerstörerische Charaktereigenschaften. Der Druck wurde immer größer. Und je mehr ich von dieser Branche verstand und sah, desto mehr entstand der Eindruck, sie entweder verändern oder verlassen zu wollen. Die Frage, ob es denn nicht anders ginge, ließ mich nicht mehr los. Ständig bekam ich von Kunden dasselbe Feedback, musste meine „Berufung“ rechtfertigen und musste beweisen, dass ich kein Arschloch war. Dass ich wirklich an dem Wohle von Menschen interessiert bin, so wie ich es Jahre zuvor immer in meinem Job als Kinderschwimmtrainerin gewesen war. Mit der Begeisterung für Verbindungen und dem eingepflanzten moralischen Kompass suchte ich weiter. Denn die Antwort: „Es sei eben ein Haifischbecken“, reichte mir nicht mehr.

Nach ein paar Monaten war ich immer noch blond, weniger mutig, fast unsichtbar, habe mich selbst verloren und nicht mehr gewusst, wie Erfolg und mein Körpergefühl übereinstimmten. Ich war in dem Rätsel gefangen, wie ich so erfolgreich sein konnte und trotzdem fast ertrank. Weil ich, wie es meine Natur mitbrachte, den Fehler bei mir suchte, anstatt das System genauer zu beleuchten. 

Ganz tief drinnen wusste ich, dass es diese Realität von Positivität und Wohlwollen gab. Ich hatte es schließlich mehrfach bei meinen Abschlüssen als auch meinen Nicht-Abschlüssen eines Verkaufs erfahren. Diese echte, pure Verbindung eines besonderen Dienstleistungsbereichs. Ich denke rückblickend, dass ich es mir selbst nicht erlaubt habe, weiterzudenken. Größer. 

Da bin ich nun: immer noch blond, voller Neubeginn und Tatendrang. Fest davon überzeugt, dass diese Branche etwas Besseres verdient. Mir geht es um die Agents. Junge Leute, die voller Hoffnung auf die Insel Mallorca kommen und das Blaue vom Himmel versprochen kriegen, um in diesem Job Millionen zu machen. Später finden sie sich dann in seltsamen vertraglichen Konstellationen wieder oder in einem Umfeld voller Druck, Macht und Geld. Und ich spreche von den Kunden, die es verdienen, dass Transparenz und Ehrlichkeit kein Slogan sind, sondern dass Menschlichkeit wieder ein Grundwert ist und Maklersein ein Job wie jeder andere, der ernst genommen wird. 

So begann meine Reise, und wenn man lange genug sucht, findet man etwas, das man in etwas Großartiges umwandeln möchte. Ich habe gerade erst angefangen.

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Wir brauchen nicht noch mehr Agenturen